1050 Jahre Zeitz "Der Umzug" mit MEDIENDESIGN Franko Hartig

Neue Termine für Zeitz: "41. Zeitzer Rocknacht" am 07.11.2020 in der Stephanstraße 30 in Zeitz | "20. Zeitzer Lichterfest" am 08.05.2021 im Schlosspark Moritzburg Zeitz | "27. Zeitzer Bikertreffen" vom 13.05. bis 16.05.2021 auf der Elsterwiese Zeitz,
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Historische Drahtseilbahn Zeitz

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Bereitschaftsdienste in Zeitz

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Alfred Fäßler
"In der Freiheit"

freiheit zz

In dem Jahre neun-sechs-sieben
Ward am zwanzigsten April
Eine Urkunde geschrieben,
Zu Ravenna, im Konzil.

Nun nach tausend vollen Jahren
Wurde diesem Tag gedacht,
Zum Millennium aufgefahren,
Was man einst in Zeitz gemacht.

Und so hatt’ man in der „Freiheit“,
Mitten in der alten Stadt,
Die Historie nachempfunden,
Die es einst gegeben hat.

Zu Beginn, an einer Ecke
Stand die Meta und trank Wein.
Das tat sie seit hundert Jahren
Und sie ließ es nimmer sein.

Etwas weiter war ein Brunnen
Auf dem kleinen, freien Platz.
Was da lag auf seinem Grunde,
War gewiß kein edler Schatz.

Nein, es waren nur paar Groschen,
Die die Leut’ dort warfen rein.
Doch die Kinder sie sich holten
In der Nacht, bei Mondes Schein.

Plötzlich kamt auf einem Dache
Wandelnd einer angeschwebt,
Und er meint’, er sei der Weber,
Der des Nachts die Träume webt.

Einer seines Namens Falstaff
Drehte seine Orgel fein,
Und entlockte diesem Kasten
Manch bekannte Melodei’n.

Kurt der alte Schmied, er wartet’,
Daß der Hammer nieder fahr.
Doch er schrie aus Leibeskräften
Weil sein Daumen drunter war.

Auch ein Storch mit vielen Babys,
Die noch zu vergeben sind,
Klappernd warnt’ er die Verliebten
„Wer viel küßt, bekommt ein Kind.“

Seht, der alte Bäckermeister
In der Nische hatt’ es schwer,
Denn sein Korb mit feinen Brezeln
War am Morgen wieder leer.

Dafür sorgten freche Buben,
Denn sie mopsten, weil ein Mann
Sich als ausgestopfte Puppe
Ihrer nicht erwehren kann.

Etwas weiter saß ’ne Alte,
Die sagt’, was die Zukunft bringt.
Doch von achtundsiebzig Karten
War die Hälfte wohl gezinkt.

Ganz am Ende stand der Stieglitz,
Kippenstecher auch genannt.
Der zog alles durch die Lunge,
Was er so am Wege fand.

Und zur großen Schlußparade
Gab’s ein kühles Wasserbad.
Tankautos es fein versprühten,
Denn es war’n gut dreißig Grad.

So gedenk ich diesem Feste,
Still in der Erinnerung,
Und behalte stets das Beste,
Das macht meine Seele jung.


Wechselbilder von Zeitz

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